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Das Wirken des Heiligen Geistes

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    Der Geist wirkt unsichtbar wie der Wind, 7. Januar

    Der Wind weht, wo es ihm gefällt. Du hörst ihn nur rauschen, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So geheimnisvoll ist es auch, wenn ein Mensch vom Geist geboren wird. Johannes 3,8 (GNB).WHG 13.1

    Man hört den Wind in den Zweigen der Bäume, in dem Rascheln der Blätter und Blüten — doch er ist unsichtbar. Niemand weiß, woher er kommt und wohin er geht. So geschieht auch das Wirken des Heiligen Geistes am Herzen des Menschen. Dieser Vorgang kann ebenso wenig erklärt werden wie das Brausen des Windes. Es mag jemand außerstande sein, die genaue Zeit, den Ort oder einzelne Umstände seines Bekehrungsprozesses anzugeben, aber das beweist nicht, dass er unbekehrt ist.WHG 13.2

    So unsichtbar wie der Wind wirkt Christus beständig auf das Herz ein. Nach und nach, dem Einzelnen vielleicht unbewusst, werden Eindrücke hervorgerufen, die ihn zu Christus ziehen. Diese Eindrücke mögen dadurch empfangen werden, dass man über ihn nachdenkt, in der Heiligen Schrift liest oder das Wort Gottes von einem Prediger hört. Dann plötzlich, wenn der Geist einen direkteren Aufruf startet, ergibt sich derjenige freudig dem Herrn. Viele nennen das eine plötzliche Bekehrung, und doch war es die Folge des langen, geduldigen Werbens des Geistes Gottes — ein langwieriger Prozess.WHG 13.3

    Während der Wind selbst unsichtbar ist, erzeugt er Wirkungen, die man sehen und spüren kann. So offenbart sich das Wirken des Heiligen Geistes in jeder Handlung des erlösten Menschen. Sobald der Geist Gottes vom Herzen Besitz ergreift, gestaltet er das Leben um: Sündhafte Gedanken werden verbannt, böse Taten vermieden; Liebe, Demut und Frieden nehmen die Stelle von Zorn, Neid und Zank ein. Freude tritt an die Stelle von Traurigkeit, und auf dem Angesicht spiegelt sich das Licht des Himmels. Keiner sieht die Hand, die die Last aufhebt, oder erblickt das Licht, das von den himmlischen Vorhöfen herableuchtet. Der Segen stellt sich ein, wenn ein Mensch sich im Glauben dem Herrn ergibt. Dann schafft die dem menschlichen Auge unsichtbare Macht ein neues, dem Bilde Gottes ähnliches Wesen.WHG 13.4

    Es ist unserem begrenzten Verstand unmöglich, das Werk der Erlösung zu verstehen. Dieses Geheimnis übersteigt jede menschliche Erkenntnis! Wer jedoch vom Tode zum Leben durchdringt, der erfährt, dass es sich dabei um eine göttliche Realität handelt. Den Anfang der Erlösung lernen wir bereits auf dieser Erde durch eine persönliche Erfahrung kennen. Ihre Auswirkungen reichen bis in die Ewigkeit. Das Leben Jesu 157f.WHG 13.5

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