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Aus der Schatzkammer der Zeugnisse — Band 1

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    Kapitel 72: Die Macht des Gebets in der Versuchung*Testimonies for the Church III, 373-378 (1875).

    Wie liebreich und gütig verfährt unser himmlischer Vater mit seinen Kindern! Er bewahrt sie vor tausend Gefahren, die sie selbst nicht sehen, und schützt sie vor den arglistigen Künsten Satans, damit sie nicht vernichtet werden. Weil unser Auge zu einfältig ist, die schützende Obhut Gottes, die er durch seine Engel ausübt, wahrzunehmen, versuchen wir erst gar nicht, die ständig rege Anteilnahme unseres liebreichen und gütigen Schöpfers an seiner Hände Werk zu überdenken und zu würdigen. Deshalb sind wir auch nicht dankbar für die Gnadenfülle, die er uns täglich gewährt.Sch1 323.2

    Jugendliche sind sich der vielen Gefahren nicht bewußt, denen sie täglich ausgesetzt sind. Niemals werden sie diese gänzlich erkennen. Wären sie aber wachsam und beteten freudig, würde Gott ihr Gewissen schärfen und ihre Vorstellungswelt rein erhalten, so daß sie das Wirken Satans erkennen könnten und gegen seine Angriffe gefeit wären. Viele junge Menschen sind jedoch so lange ihren eigenen Neigungen gefolgt, daß der Begriff der Pflicht für sie völlig bedeutungslos geworden ist. Sie sind sich der hohen, erhabenen Aufgaben, die sie zum Wohle anderer Menschen und zur Ehre Gottes erfüllen sollten, nicht bewußt, ja, sie versäumen ganz und gar, diesen nachzukommen.Sch1 324.1

    Wachten die jungen Menschen nur auf, um zutiefst ihre Abhängigkeit von der Kraft Gottes zu empfinden, die sie benötigen, um den Versuchungen Satans widerstehen zu können, sie feierten großartige Triumphe und erlangten wertvolle Erfahrungen im Glaubenskampf. Wie wenige junge Menschen denken an die Ermahnung, die der Apostel Petrus durch den Heiligen Geist gibt: “Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge. Dem widerstehet, fest im Glauben.” 1.Petrus 5,8.9. In einem Gesicht sah Johannes, welche Macht Satan über die Menschen gewinnen kann, und er rief aus: “Weh denen, die auf Erden wohnen und auf dem Meer! denn der Teufel kommt zu euch hinab und hat einen großen Zorn und weiß, daß er wenig Zeit hat.” Offenbarung 12,12.Sch1 324.2

    Die einzige Sicherheit für junge Menschen besteht in nie erlahmender Wachsamkeit und demütigem Gebet. Es hat keinen Sinn, sich selbst zu täuschen. Ohne Gebet und Wachsamkeit können sie keine Christen sein. Satan verbirgt seine Versuchungen und Listen unter einem Mantel von Licht, so wie er es tat, als er sich in der Wüste Christus näherte. Er glich damals einem der himmlischen Engel. Der Feind unserer Seelen wird sich auch uns unter dem Deckmantel eines himmlischen Sendboten nahen. Deshalb empfiehlt uns der Apostel als einzige Sicherheit, nüchtern und wachsam zu sein. Junge Menschen, die sich sorglos und leichtfertig verhalten und ihre Christenpflichten vernachlässigen, scheitern ständig an den Versuchungen des Feindes, statt sie zu überwinden, wie Christus sie überwunden hat.Sch1 324.3

    Der Dienst für Christus bedeutet keine Mühe für Menschen, die völlig ihm geweiht sind. Unser irdisches Glück und die wahren Freuden unseres Lebens werden nicht beeinträchtigt, indem wir unserem Heiland Gehorsam zollen, sondern unser Charakter wird im Gegenteil geadelt, geläutert und geheiligt. Das tägliche Studium der köstlichen Lebensworte, wie sie in der Bibel enthalten sind, stärkt den Verstand und vermittelt das Wissen um die großartigen und herrlichen Werke Gottes in der Natur. Durch das Bibelstudium erfahren wir genau, wie wir leben müssen, um uns soviel wie möglich echten Glücks zu erfreuen. Der Studierende kennt außerdem genügend Schriftbeweise, um den Zweifeln der Ungläubigen begegnen zu können und sie mit Hilfe der klaren Erkenntnis der Wahrheit zu zerstreuen. Wer die Heilige Schrift durchforscht hat, sollte gegen Satans Versuchungen immer gewappnet sein; er sollte zu allem guten Werk geschickt sein und bereit zur Verantwortung jedermann, der Grund fordert der Hoffnung, die in ihm ist ...Sch1 325.1

    Liebe junge Freunde, während ihr betet, nicht in Versuchung geführt zu werden, denkt auch daran, daß eure Aufgabe mit dem Gebet noch nicht zu Ende ist. Ihr müßt sodann eurem Gebet soweit wie möglich entsprechen, indem ihr der Versuchung widersteht. Was ihr selbst nicht schaffen könnt, das laßt Jesus für euch tun. Ihr könnt in euren Worten und in eurem Betragen nicht achtsam genug sein, wenn ihr den Feind nicht anlocken wollt, euch zu versuchen. Viele unserer Jugendlichen öffnen durch ihre unbekümmerte Mißachtung der ihnen erteilten Warnungen und Ermahnungen weit die Tür und lassen Satan ein. Wenn wir Gottes Wort zu unserem Führer und Jesus zu unserem himmlischen Lehrer haben, brauchen wir weder über Gottes Forderungen noch über Satans Arglist im unklaren zu sein und uns durch seine Versuchungen überwinden zu lassen. Es wird keine unangenehme Aufgabe sein, dem Willen Gottes zu gehorchen, wenn wir uns völlig der Führung seines Geistes überlassen.Sch1 325.2

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