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Wie Alles Begann

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    Das Eingreifen Gottes

    Am folgenden Morgen fanden sich 250 Oberhäupter mit ihren Räucherpfannen und Korach an der Spitze ein. Man führte sie in den Vorhof des Heiligtums, während sich das Volk draußen versammelte und auf den Ausgang wartete. Es war aber nicht Mose, der es zusammengerufen hatte, um die Niederlage Korachs und seiner Anhänger mitzuerleben, sondern die Rebellen hatten in blinder Vermessenheit das Volk bestellt, weil es Zeuge ihres Sieges werden sollte. Ein großer Teil der Versammelten stand offen auf der Seite Korachs, der große Hoffnungen hatte, sich gegen Aaron durchzusetzen.WAB 380.2

    Als sie so vor Gott versammelt waren, »erschien ihnen die Herrlichkeit des Herrn, und der Herr sprach zu Mose und Aaron: ›Tretet von diesem Volk zurück, denn ich will es auf der Stelle vernichten‹ ... Aber Mose und Aaron warfen sich zu Boden. ›Gott, du bist der Herr alles Lebendigen, beteten sie, willst du wirklich das ganze Volk bestrafen, wenn doch nur ein einziger Mann schuldig geworden ist?‹” (4. Mose 16,19-22 NLB)WAB 380.3

    Korach hatte die Versammlung verlassen und sich zu Datan und Ab- iram begeben, als sich Mose in Begleitung der 70 Ältesten zu ihnen auf den Weg machte. Er wollte diese Männer, die sich geweigert hatten, zu ihm zu kommen, ein letztes Mal warnen. Die Volksmenge folgte ihnen. Bevor er seine Botschaft ausrichtete, befahl er ihr aufgrund einer Anweisung Gottes: »Weicht von den Zelten dieser gottlosen Menschen und rührt nichts an, was sie haben, damit ihr nicht auch umkommt durch all ihre Sünde.« (4. Mose 16,26) Sie gehorchten der Warnung, denn auf allen lag die Befürchtung, dass ein Gottesgericht unmittelbar bevorstand. Die Urheber der Rebellion sahen sich plötzlich von denen im Stich gelassen, die sie verführt hatten, doch ihre Kühnheit war unerschüttert. Der göttlichen Warnung zum Trotz standen sie mit ihren Familienangehörigen am Eingang ihrer Zelte.WAB 380.4

    Im Namen des Gottes Israels erklärte Mose nun vor aller Ohren: »Daran sollt ihr merken, dass mich der Herr gesandt hat, alle diese Werke zu tun, und dass ich sie nicht tue aus meinem eigenen Herzen: Werden sie sterben, wie alle Menschen sterben, oder heimgesucht, wie alle Menschen heimgesucht werden, so hat mich der Herr nicht gesandt; wird aber der Herr etwas Neues schaffen, dass die Erde ihren Mund auftut und sie verschlingt mit allem, was sie haben, dass sie lebendig hinunter zu den Toten fahren, so werdet ihr erkennen, dass diese Leute den Herrn gelästert haben.« (4. Mose 16,28-30) Die Augen aller Anwesenden waren auf Mose gerichtet, als sie voll Entsetzen und Spannung auf die Erfüllung seiner Worte warteten. Als er zu sprechen aufgehört hatte, teilte sich die Erde und die Verschwörer mit allen, die zu ihnen gehörten, stürzten lebendig in den Abgrund. »So verschwanden sie aus der versammelten Menschenmenge.« (4. Mose 16,33 NLB) Da ergriffen die Leute, die Teilhaber an dieser Sünde waren und sich damit selbst verdammt hatten, die Flucht.WAB 380.5

    Aber das Gericht war noch nicht beendet. Feuer fuhr aus der Wolke und verzehrte die 250 Oberhäupter, die Rauchopfer dargebracht hatten. Weil diese Männer nicht die Urheber des Aufruhrs waren, wurden sie nicht zusammen mit den Hauptverschwörern getötet. Um ihnen noch Gelegenheit zur Reue zu geben, hatten sie deren Ende miterleben dürfen. Weil aber ihre Sympathien ganz den Aufrührern galten, teilten sie auch deren Schicksal.WAB 381.1

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